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Chip allein reicht nicht: Haustier bei TASSO oder FINDEFIX registrieren

Warum ein Mikrochip ohne Registrierung kaum hilft, wenn ein Tier entläuft – und wie die kostenlosen Haustierregister funktionieren.

4 Min. Lesezeit·Aktualisiert am 10. Oktober 2026
Porträt einer Bengalkatze vor hellem Hintergrund

Viele Tiere tragen einen Mikrochip, sind aber nirgends registriert. Entläuft so ein Tier, führt die Chipnummer ins Leere.

Der Chip ist nur eine Nummer

Der Mikrochip speichert eine 15-stellige Nummer, keine Adresse. Findet jemand ein entlaufenes Tier und lässt den Chip auslesen, führt die Nummer nur dann zu dir, wenn sie in einem Haustierregister mit deinen Kontaktdaten verknüpft ist.

Die großen Register in Deutschland

Am weitesten verbreitet sind TASSO e. V. und FINDEFIX, das Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes. Beide registrieren Hunde, Katzen und andere gechippte Tiere kostenlos; Tierheime und Tierarztpraxen fragen bei einem Fundtier dort an.

Einige Bundesländer führen zusätzlich eigene Pflichtregister für Hunde – in Niedersachsen etwa müssen Hunde im zentralen Hunderegister gemeldet werden. Diese Meldung ersetzt die Registrierung bei TASSO oder FINDEFIX nicht automatisch.

Daten aktuell halten

Ein Eintrag hilft nur, solange er stimmt:

  • Nach einem Umzug oder einer neuen Telefonnummer die Daten im Register ändern.
  • Bei einem Halterwechsel den Eintrag umschreiben lassen.
  • Die Chipnummer im Heimtierausweis und bei dir griffbereit haben.
Einmal prüfen lohnt sich

Viele Tiere sind gechippt, aber nie registriert worden – oder der Eintrag nennt noch die alte Adresse.

Quellen
  • TASSO e. V. – Haustierregister
  • FINDEFIX – Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes
  • Niedersächsisches Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG)
  • Verordnung (EU) Nr. 576/2013, Artikel 17
Chipnummer immer dabei

Pet Passport+ speichert die Chipnummer im Tierprofil und im Notfallpass – griffbereit, wenn sie bei einer Suche schnell gebraucht wird.